8. Mai 2013 – wer nicht feierte, hatte verloren!
Für uns war es wie jedes Jahr wichtig, am 8. Mai an die Opfer der schrecklichen Taten der Nazis zu erinnern. Der Tag ist für uns allerdings auch Anlass, den Frauen und Männern der Roten Armee und der alliierten Streitkräfte sowie den unzähligen Partisanen für die Zerschlagung Nazi-Deutschlands zu danken und die Befreiung vom deutschen Faschismus zu feiern.
Deswegen gedachten wir an mehreren Orten in der Lausitz den sowjetischen Soldaten und allen Anderen, die im Kampf gegen die Faschisten ihr Leben gaben. Kurze Ansprachen wurde gehalten, Blumen niedergelegt und am Abend der Jahrestag entsprechend gefeiert.
Gerade jetzt, wo es immer weniger Menschen gibt, die die Verbrechen des Nationalsozialismus überlebten und von ihnen berichten können, ist es wichtig, sich gegen Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und jegliche Art von Nationalismus einzusetzen. Denn es liegt auch in unserer Verantwortung, dass sich ein derartiges Verbrechen niemals wiederholt und nicht in Vergessenheit gerät.
Zeigen wir gemeinsam, dass wir den Schwur von Buchenwald nicht vergessen haben. „Die Vernichtung des Nazismus und seinen Wurzeln ist unsere Losung!“
Osa: Mobikampagne nach DD fast abgeschlossen
Gegen den geplanten Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden führte die Antifa Lausitz gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen mehrere Mobilisierungsveranstaltungen in Ostsachsen (Osa) durch.
Osa: Mobikampagne nach DD fast abgeschlossen
Solidarität leben – MD unterstützt – DD ruft
Es nähert sich der 13. Februar 2013. Für Antifaschist_innen ist dies, nicht nur in Sachsen ein festes Datum, wollen doch regelmäßig mehrere hundert Nazis in Dresden aufmarschieren. In den letzten Jahren konnte der Marsch erfolgreich durch das Engagement zahlreicher entschlossener Nazigegner_innen blockiert werden. Dies ist vor allem mit Hilfe von angereisten Unterstützer_innen des Bündnisses „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ gelungen.
Um einen Teil der erfahrenen Solidarität zurückzugeben, unterstützten nicht wenige Antifaschist_innen aus Sachsen am 12. Januar das Bündnis „Magdeburg Nazifrei“ bei dem Versuch, den dort stattfindenden Naziaufmarsch zu blockieren. Sächsische Verhältnisse konnten die koordinierte Anreise nicht behindern.
Gedenken an Michael Gäbler 2012 (Osa)
Kein Vergeben, kein Vergessen. Diese oft gehörte Parole erfüllte die Antifa Lausitz mit Leben, als sie am Jahrestag des Todes von Michael Gäbler mit einem Kranz an ihn gedachte.
Auf der Schleife stand: „Michael Gäbler – 1994 ermordet durch einen Faschisten“ und „In tiefer Trauer gedenken wir den Opfern rechter Gewalt – antifalausitz.sytes.net“
Bereits im Jahr 2011 erinnerte der Infoladen Zittau und die Antifa Lausitz an den Mord an Michael Gäbler im Jahre 1994.
80 Jahre Antifaschistische Aktion in Görlitz
Am 13. November 2012 stellte der Berliner Politaktivist und Künstler Bernd Langer (1) im Rahmen seiner Vorstellungstour der Broschüre „”80 Jahre Antifaschistische Aktion” diese in der Hospi30 in Görlitz vor.
Proteste gegen NPD auch in Kamenz
Für den 2. November 2012 hat die NPD relativ kurzfristig eine Kundgebung für die Zeit von 14 bis 16 Uhr vor dem Asylsuchendenheim in Kamenz angemeldet. Diese Kundgebung sollte im Rahmen ihrer rassistischen Rundreise (1) durch Sachsen stattfinden.
DSSS demonstrierte in Šluknov, Rumburk und Varnsdorf
NPD Kreisvorsitzender unterstützt Wahlkampf der DSSS
Das Fiasko, welches die Dělnická strána sociální spravedlnosti (DSSS, übersetzt: Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit) schon in den Städten Česká Lípa und Nový Bor, erleben musste, setzte sich auch in Šluknov und Rumburk fort. In Varnsdorf beteiligten sich ca. 250 Menschen an einer Demonstration der extrem rechten Partei.
antikapitalistisches Camp in CZ
Die „Nová antikapitalistická levice“ (NAL), übersetzt „Neue antikapitalistische Linke“, organisierte Anfang August für 6 Tage im Norden der tschechischen Republik ein Camp.
Gern wurde die Einladung angenommen und sich an den Debatten, Diskussionen und Workshops beteiligt. Neben uns waren Vertreter_innen der „5. Internationale“ aus Wien und Berlin und Genoss_innen der LINKEN aus Deutschland zu Gast.
Jeden Tag wurden mindestens vier Workshops angeboten. So gab es genügend Raum um sich unter anderem über Marx und Engels, über die Rolle der Gewerkschaften, über das parlamentarische System und auch die tschechische Studierendenbewegung auszutauschen. Wie Kampagnen bzw. Bündnisse gegen faschistische Aufmärsche aufgebaut werden können, wurde breit diskutiert.
Ein Vertreter der Antifa Lausitz gab einen kurzen Abriss über die Kampagne von „dresden-nazifrei“ und ein tschechischer Genosse in die Erfahrungen, welche am 1.Mai in Brno gesammelt wurden. Anschließend wurden verschiedene Aspekte diskutiert und beleuchtet – auf alle Fälle lehrreich für alle.
Abgerundet wurden die Workshops mit ganz praktischen Ergänzungen. So fand ein Selbstverteidigungsworkshop statt – einige neue Techniken konnten erlernt werden.
Selbstverständlich kam auch das Feiern nicht zu kurz, schließlich ist Sommer und da lässt es sich mit Freunden am besten verständigen.
Dafür sagen wir Dekuje.
Antifa Lausitz
August 2012





